K&S Vermögensverwaltung GmbH

 
 
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Was sind indexierte, passive Produkte? 
 
Das sind Anlagegefässe, die einen
bestimmten Index möglichst genau
abbilden. Dieses Vorgehen hat drei
grosse Vorteile:
  • Breite Diversifikation. Das heisst,
    es wird in zahlreiche Wertpapiere
    investiert und so wird das
    Gesamtrisiko deutlich gesenkt, und
    /oder je nach gewählter Strategie
    der Ertrag gesteigert.
     
  • Das Anlagegefäss erneuert sich
    selbst. Der Index passt sich stets
    den neuen Marktverhältnissen an,
    Titel werden aus dem Index entfernt,
    andere neu aufgenommen. Das
    heisst, passive indexierte Produkte
    (ETF) erlauben eine so genannte
    „Buy and Hold“ Strategie, ohne dass
    man sich um den detaillierten Inhalt
    des Indexes kümmern muss.
     
  • Tiefe und kompetitive Kosten von
    0.1%- 0.8% pro Jahr.

Was ist ein ETF? 
 
Ein ETF ist ein passiv gemanagter
Indexfonds, der weltweit an
verschiedenen Börsen gehandelt wird.
Ein ETF bildet einen Index ab (z.B. SMI,
DAX, Dow Jones), dies mit einer
möglichst geringen Abweichung. Ein ETF
ist täglich handelbar und hat eine
unbegrenzte Laufzeit. Es fallen die
üblichen Transaktionskosten an, die je
nach Bank unterschiedlich hoch sind.
Das Volumen an angebotenen ETF
wächst kontinuierlich und hat heute
ein Volumen von über USD 500 Mrd.
Die Verwaltungsgebühr beträgt von
0.1% - 0.8% p.a. und ist somit die
günstigste Variante einer passiven
Anlage.
Einschätzung K&S
Das geeignetste Produkt zur Umsetzung
unserer Anlagestrategie.


Was ist ein Indexfonds? 
 
Ein Indexfonds hat eine ähnliche
Grundlage wie ein ETF, wird aber nicht
an der Börse gehandelt. Demzufolge
wird nur einmal am Tag ein Preis
festgelegt, basierend auf dem inneren
Wert des Fonds (NAV). Beim Kauf wird
ein Ausgabeaufschlag verrechnet und
die Verwaltungsgebühr der Fonds ist
mit 0.5%- 2.5% wesentlich höher als bei
einem ETF. Beiden Fonds ist gemeinsam,
dass sie eine Dividende ausschütten,
und dass beide keinem Emittentenrisiko
ausgesetzt sind.

Einschätzung K&S
Aufgrund der tieferen Kosten und der
besseren Handelbarkeit (Liquidität)
ziehen wir den Einsatz von ETFs den
Indexfonds vor.


Was ist ein Indexzertifikat? 
 
Ein Indexzertifikat bildet ebenfalls
einen Index ab. Aber die Rechtsform ist
unterschiedlich. Zertifikate sind
Inhaberschuldverschreibungen die ein
Emittentenrisiko tragen. Das heisst, bei
einem Ausfall des Emittenten sind die
Zertifikate nicht gesichert. Ebenfalls sind
die Kosten (Spread und Verwaltungsgebühr)
höher als bei einem ETF.
Einschätzung K&S
Aufgrund der Rechtsform, des
Emittentenrisikos und der höheren
Kosten setzen wir in unseren Anlage-
strategien keine Indexzertifikate ein.


Was bedeutet Risiko oder Volatilität? 
 
Die zwei Begriffe, die hier dasselbe
bedeuten, geben eine Prozentzahl an,
um welche eine einzelne Anlage oder ein
gesamtes Portfolio mit einer bestimmten
Wahrscheinlichkeit schwanken kann.
Basierend auf der Gausschen Normal-
verteilung werden 2/3 der Fälle betrachtet,
d.h. mit 66% Wahrscheinlichkeit
befindet sich die Rendite der Anlage
innerhalb der definierten Bandbreite,
mit 33% kann sie höher oder tiefer sein.
 
Beispiel:

Nehmen wir an, eine Anlage weise eine
jährliche Rendite von 4% mit einem
Risiko (Volatilität) von 6.5% aus.

Das heisst, dass die erwartete Rendite
in zwei von drei Fällen zwischen -2.5%
und +10.5% liegen wird. ( 4%- 6.5% =
-2.5%. 4%+ 6.5% = 10.5%)
Fragen und Antworten


Was bedeutet Value at Risk (VaR)? 
 
Der VaR ist ein Risikoindikator und wird
üblicherweise in Prozent des Portfolios
ausgedrückt. Eine für den Investor
wichtige Aussage kann gemacht werden:
Mit 95% Wahrscheinlichkeit verlieren
sie mit ihrem Portfolio in einem Jahr
weniger als den ausgewiesenen
Prozentsatz.


Sind ETF Sondervermögen? 
 
Anlegerinnen und Anleger stellen
heute Fragen, die sie zuvor nie gestellt
haben. Seit nicht mehr die Performance
das Mass aller Dinge ist, sondern der
Vermögenserhalt und damit die
Sicherheit der Anlagen im Vordergrund
steht, haben sich auch die Themen
geändert, die die Investoren
beschäftigen und Fragen aufwerfen.
Mit diesen fordern und nicht selten
überfordern sie ihre Anlageberater.
Es sind nicht etwa die Fragen zu
komplexen Sachverhalten, die zu
beantworten Probleme bereiten kann,
sondern die angeblich harmlosen.

Auch ETF sind Sondervermögen. Anders
als bei strukturierten Produkten spielt
hier die Bonität des Emittenten keine
 
Rolle. Die Portefeuilles der Fonds, auch
der ETF, sind von den Vermögenswerten
der Fondsleitung und der Depotbank
getrennt.

Beim Fondsverband gibt man zu
bedenken, dass zu prüfen sei, ob es sich
tatsächlich um ETF handle und nicht
etwa um Zertifikate auf ETF. Dann
wären es keine Sondervermögen. Mit
Sicherheit seien aber alle an der SWX
Swiss Exchange im ETF-Segment
kotierten echte börsengehandelte
Fonds. Mittlerweile umfasst dieses rasch
wachsende Segment bereits 126 ETF.

Quelle: Finanz und Wirtschaft, 2. August
2008